Re: Samples live einsetzen
Matthias Mees schrieb:
> Thomas Strathmann wrote:
>>
[Logic Audio und Linux]
>> VMware oder wie man das nun schreibt. Ansonsten warten bis es nativ
>> entsprechende Software mit angemessener Funktionalität gibt.
>
> Ich glaube, das "W" ist auch noch groß :) In Sachen Logic
wäre ich
> trotzdem skeptisch, möglicherweise hat Andi da Erfahrungswerte?
Dürfte
> zumindest einen potenten Rechenknecht brauchen.
Wenn VMware im Vollbild läuft, ist es auf einem "potenten
Rechenknecht"
IMHO durchaus ausreichend performant, im Fensterbetrieb (der simulierte
PC läuft einfach eigenständig in einem Fenster unter X) gehts
durchaus
auch noch - mein Logic Audio wollte sich allerdings bei nem Versuch
vor ner halben Ewigkeit generell nicht zur Mitarbeit bewegen lassen.
IIRC hings an der Erkennung des Kopierschutzes.
Es wäre denkbar, daß es mit neueren Versionen von VMware (hier
läuft
2.0.4, aktuell ist 4.x) oder einem direkt in eine VMware-Maschine
installierten Windows (ich boote innerhalb Linux mit VMware ein nativ
auf einer anderen Festplatte noch von früher vorhandenes und auch
alleine lauffähiges Windows) ginge.
Da ich mittlerweile ein Logic Audio mit einem anderen Kopierschutz als
dem der Version, mit der ichs damals probiert hatte, besitze, könnte
ich bei Interesse durchaus noch einmal einen Versuch starten und
berichten.
Gruß
Andi
Re: Samples live einsetzen
Re: Samples live einsetzen
Ulli Conrad wrote:
> Hi,
Hi!
> mich würde mal interessieren mit welcher Technik ihr Samples auf der
Bühne
> einsetzt.
Acer-Laptop (Athlon XP1600), WinXP (ich kann nicht anders), V-Stack
und darin NI-KONTAKT, emagic EMI 6|2m als externes Interface und
M-Audio MidiMan-2x2 zum triggern. Letzteres ist notwendig, da die
eingebauten Midi-Schnittstellen der EMI jegliche sinnvolle Latenz
vernichten.
Ich spiele damit live vor allem das Klavier aus der Sample-Library
von Kontakt, das funktioniert an sich ganz gut.
Ab und zu gibt es Probleme. Ein Knistern im Sound oder kompletter
Overload, da bricht der Sound ab und kommt zwei Sekunden später mit
Maximalpegel raus. Alles nicht so lecker, ich schiebe das auf die EMI
bzw. das USB-Interface, als ich noch das RME-Multiface hatte, gab
es überhaupt keine Probleme, selbst nicht bei 12ms Latenz. Die EMI
ist auf 20ms eingestellt, aber das reicht irgendwie auch.
In der Agentur haben wir zwei neue PowerBooks, die habe ich aber aus
Zeitmangel noch nicht ausprobiert. Wäre mal ganz interessant zu sehen,
wie die so performen und ob die EMI dort ein besseres Bild abgibt.
Die vollmundigen Werbetexte für die EMI à la "spielen Sie
virtuelle
Instrumente in Echtzeit dank niedrigster Latenzen" kann man auf jeden
Fall im Zusammenhang mit Kontakt und anspruchsvollen Samples in die
Tonne hauen, insbesondere bei hoher Polyphonie und sehr schnellem
Spiel inklusive Pedal. Aber ich bringe mit RocknRoll-Akkord-Repetitionen
selbst mechanische Klaviere an ihre Grenzen :) [nur, daß dort halt der
Sound nicht zusammenbricht, sondern die Tasten einfach nicht mehr schnell
genug zurückkommen]
--
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Ich fahre nachher doch mit dem Bus.
(Sebastian Linser, während er Jan Bolz beim NFS3-Spielen zu sah)