ähnliche Themen:

« zurück zur Hauptseite...


Re: Welches Mikrofon fü r Instrumente/Gesan g?

Autor: Udo Giacomozzi

Erhard Schwenk wrote in news:3F0205E7.5080500@fto.de:
> Hmm wenn das Ding stimmt, sind die beiden "Echo"-Kanäle im Prinzip nix
> anderes als primitive Aux-Wege.

Kleiner Fehler meinerseits: Die Echo-Kanäle sind POST-Fader...

>> Irgendwelche Tipps dazu? [Monitor-Aufstellung]
> Boxen auf jeden Fall knapp vor die Bühne stellen, nicht dahinter.
> Monitore so ausrichten, daß sie nicht in die Mikros strahlen. Bei
> Bodenmonitoren ist es manchmal sinnvoll, die Mikros tief zu platzieren
> und schräg nach oben zu richten.

Hmm, auch beim Sax?


>> Zu den Boxen habe ich leider keine genauen Infos (nicht mal auf den
>> Membranen ist etwas aufgedruckt). Ich habe jedenfalls ein ziemlich
>> grosses Boxenpaar (da braucht es schon 2 Leute um die zu schleppen)
>> mit einem sehr grossen Membran und einen seltsamen Tweeter (aus
>> Metall, etwa 4 cm dick, wird nach aussen hin spitz).
>
> Hört sich eher nach ner Schall-Linse an, hinter der dann wohl eine
> Kalotte oder ein Horn sitzt.

Werde Fotos machen und die Membrane abmessen, vielleicht könnt ihr mir
dann die Teile identifizieren ;-)


> Hmm da sollte sich bei Conrad oder Mükra was passendes auftreiben
> lassen, wenn die Ansprüche nicht allzu hoch sind. Sonst evtl. mal bei
> nem Händler fragen, ob man Ersatzteile oder ähnliches beschaffen
> könnte. Oder bei Ebay ein paar billige Bodenmonitore ersteigern (so zu
> bekommen).

Ich habs mit einem "Raveland"-Membran probiert, der eigentlich die
gleiche Impedanz haben sollte. In Serie mit dem zweiten,
funktionierenen, ähnlich grossen Membran geschaltet war der neue
Membran deutlich leiser als der vorhandene (die Box ist Original in
Serie geschaltet gewesen). Parallel geschaltet war es genau umgekehrt
und der Verstärker wurde natürlich entsprechend wärmer (sollte die
Impedanz aber aushalten).

>
>> Zuletzt noch zwei kleinere 4-wege Boxen aus einem Pub.
>> Ich würde die beiden großen Boxen verwenden und evtl. eine der
>> anderen als Monitor.
>
> Ich würd mal ernsthaft nachdenken, ob man für die Monitore nicht nen
> kleinen zusätzlichen Stereo-Verstärker herkriegt, an den man zwei
> Boxen klemmen kann. Nein, kein HiFi-Teil, das wirds wohl leider recht
> schnell zerreißen, aber vielleicht was älteres - Rauschen ist auf den
> Monitoren ja nicht so das Thema.

Hab aber nur einen Foldback-Kanal und die Echo-Leitungen sind wie
gesagt Post-Fader :-(


> Naja ein 2-Band-EQ ist sicher nicht mehr State of The Art, aber
> probieren was passiert wenn man dran dreht kann nicht schaden <g>.

Ehm, Höhen/Mitten/Tiefen... das ist doch ein 3-band-Eq oder? ;-)
Grenzfrequenzen kann man auch einstellen... was haben moderne Pulte
denn noch?


>> Hätten wir mit einem eigenen Bass-Verstärker weniger Probleme?
>
> Je nachdem. Bässe schlucken heftig Leistung und haben zumindest in
> Combos gerne einen Lautsprecher für sich, insofern wäre das eine
> ernsthafte Überlegung.

Hängt das also mehr von der Leistung der Anlage ab als vom "Klang"? Was
weiss ich, nicht dass Bass-Verstärker ein spezielles Klangbild für den
Bass haben - oder sind die / sollten die neutral sein?


> Bei Feedback-Problemen kann man es auch mal mit nem Feedback-Destroyer
> von Behringer (aka Jehova, jaja) oder mit ner Sabine probieren.
> Natürlich machen die ggf. auch einen Teil des Sound kaputt, aber es
> ist immer noch besser, es klingt mal kurz hohl, dünn oder quäkend als
> daß es bis an die Schmerzgrenze pfeift.

Ich denke dass ich mit euren Tipps künftig Feedbacks vermeiden kann.
Mich interessiert aber das Arbeitsprinzip dieses "Feedback-Destroyers".
Wird dort das Signal irgendwie digital analysiert oder mit
Klangauslöschung gearbeitet?


Udo

--
To reply by e-mail, use following address:
udonews AT nova-sys.net



Re: Welches Mikrofon f&uuml; r Instrumente/Gesan g?

Autor: Musik



Re: Welches Mikrofon f&uuml; r Instrumente/Gesan g?

Autor: Udo Giacomozzi

Hubert Barth wrote in
news:bdt48e$84j$1@newsreader2.netcologne.de:

> Ich kenne das Pult noch von früher, meine Nachbarn hatten das Modell
> für ihre Rockband. War damals (um 1980) schon was richtig gutes.

Dann hat das Ding Altertumswert? ;-)


> Echo ist für Effekte - Post Fader
> Foldback = Monitor - Pre Fader

Ja, da ist meine Zeichnung wohl falsch... :-/


> Ich denke sein Feedbackproblem rührte daher daß er einfach zusätzlich
> Boxen an die Frontendstufe angeschlossen hat und den ganzen Rums dann
> auf die Bühne geblasen hat. Das geht mit hochverstärkten Flötenmikros
> nicht lange gut.

Naja, beim letzten Auftritt (No. 2) waren Verstärker und 4 Boxen
bereits vorhanden (wegen Lautstärkenbegrenzung). 2 Boxen *leicht* zur
Bühne gedreht und schon war das Feedback da.

Damals war ich noch gar nicht darauf gekommen, dass die Monitore extra
gerouted werden - wie auch, haben wir momentan noch keinen zusätzlichen
Verstärker *g*


> Ich habe in ähnlichen Situationen nie Feedbackbrobleme gehabt weil es
> nie das komplette Signal auf irgendwelchen Monitoren gab.
> Eine zusätzliche Endstufe oder Aktivbox (die dB-Operas kommen doch
> z.B. aus Italien) würde das Froblem höchstwahrscheinlich lösen. Das
> Geld für einen Feedback Destroyer kann er IMHO deutlich sinnvoller
> ausgeben.

Da wir Boxen bereits übrig haben werden wir uns wohl noch eine Endstufe
zulegen. Nur leider bleibt mir dafür nur ein Kanal oder ich muss
umständlich übers Echo-Routing gehen...

Udo

--
To reply by e-mail, use following address:
udonews AT nova-sys.net



Re: Welches Mikrofon f&uuml; r Instrumente/Gesan g?

Autor: Erhard Schwenk

Udo Giacomozzi wrote:
> Erhard Schwenk wrote in news:3F0205E7.5080500@fto.de:


>>Hmm wenn das Ding stimmt, sind die beiden "Echo"-Kanäle im Prinzip nix
>>anderes als primitive Aux-Wege.

> Kleiner Fehler meinerseits: Die Echo-Kanäle sind POST-Fader...

Ah ok. Hmm als Notlösung denkbar, aber nicht wirklich gut.


>>>Irgendwelche Tipps dazu? [Monitor-Aufstellung]
>>
>>Boxen auf jeden Fall knapp vor die Bühne stellen, nicht dahinter.
>>Monitore so ausrichten, daß sie nicht in die Mikros strahlen. Bei
>>Bodenmonitoren ist es manchmal sinnvoll, die Mikros tief zu platzieren
>>und schräg nach oben zu richten.
>
> Hmm, auch beim Sax?

Da wohl eher weniger, käme aber auf nen Versuch an. Ausnahme:
Sopransaxophon, da kann "von unten" wieder Sinnvoll sein.

Eventuell kann man auch den umgekehrten Weg gehen und darüber
nachdenken, ob es denn Bodenmonitore sein müssen oder ob man nicht
lieber zwei Boxen auf Ständer hochstellt - haben wir auch ab und an
gemacht, hat u.U. Vorteile, wirft aber wieder andere Probleme auf.


> Ich habs mit einem "Raveland"-Membran probiert, der eigentlich die
> gleiche Impedanz haben sollte. In Serie mit dem zweiten,
> funktionierenen, ähnlich grossen Membran geschaltet war der neue
> Membran deutlich leiser als der vorhandene (die Box ist Original in
> Serie geschaltet gewesen). Parallel geschaltet war es genau umgekehrt
> und der Verstärker wurde natürlich entsprechend wärmer (sollte die
> Impedanz aber aushalten).

Auf jeden Fall so verschalten, wie die Dinger jetzt schon verschaltet
sind. Im Zweifelsfall könnte man beide Hochtöner austauschen und muß
dann nur noch das Verhältnis zum Tieftöner regeln. Eventuell gibts dafür
an der Frequenzweiche nen Regler.

>>>Zuletzt noch zwei kleinere 4-wege Boxen aus einem Pub.
>>>Ich würde die beiden großen Boxen verwenden und evtl. eine der
>>>anderen als Monitor.
>>
>>Ich würd mal ernsthaft nachdenken, ob man für die Monitore nicht nen
>>kleinen zusätzlichen Stereo-Verstärker herkriegt, an den man zwei
>>Boxen klemmen kann. Nein, kein HiFi-Teil, das wirds wohl leider recht
>>schnell zerreißen, aber vielleicht was älteres - Rauschen ist auf den
>>Monitoren ja nicht so das Thema.


> Hab aber nur einen Foldback-Kanal und die Echo-Leitungen sind wie
> gesagt Post-Fader :-(

Naja, dann fahr den Stereo-Verstärker halt mit beiden Kanälen parallel,
da kann man später immer noch aufrüsten.

>>Naja ein 2-Band-EQ ist sicher nicht mehr State of The Art, aber
>>probieren was passiert wenn man dran dreht kann nicht schaden <g>.
>
> Ehm, Höhen/Mitten/Tiefen... das ist doch ein 3-band-Eq oder? ;-)

Oops, ja klar.

> Grenzfrequenzen kann man auch einstellen... was haben moderne Pulte
> denn noch?

Naja, wenn sie *sehr* gut sind, kann man die Güte einstellen und hat
zweimal vollparametrische Mitten, außerdem gibts oft noch einen Low-Cut
mit 80-110 Hz, der recht praktisch sein kann (z.B. zur Verminderung von
Trittschall oder Windgeräuschen)

>>>Hätten wir mit einem eigenen Bass-Verstärker weniger Probleme?
>>
>>Je nachdem. Bässe schlucken heftig Leistung und haben zumindest in
>>Combos gerne einen Lautsprecher für sich, insofern wäre das eine
>>ernsthafte Überlegung.

> Hängt das also mehr von der Leistung der Anlage ab als vom "Klang"? Was
> weiss ich, nicht dass Bass-Verstärker ein spezielles Klangbild für den
> Bass haben - oder sind die / sollten die neutral sein?

Der "Klang" der Anlage hängt beim Baß unter Anderem von der Leistung ab.
Es gibt da aber noch viele andere Parameter. Baßverstärker klingen
meistens zumindest in den Höhen nicht wirklich linear - dafür sind sie
einfach nicht gebaut. Wichtig ist da immer die Kombination von
Instrument, Verstärker und Lautsprecher, jedes Glied in der Kette kann
den Sound beeinflussen.

>>Bei Feedback-Problemen kann man es auch mal mit nem Feedback-Destroyer
>>von Behringer (aka Jehova, jaja) oder mit ner Sabine probieren.
>>Natürlich machen die ggf. auch einen Teil des Sound kaputt, aber es
>>ist immer noch besser, es klingt mal kurz hohl, dünn oder quäkend als
>>daß es bis an die Schmerzgrenze pfeift.

> Ich denke dass ich mit euren Tipps künftig Feedbacks vermeiden kann.
> Mich interessiert aber das Arbeitsprinzip dieses "Feedback-Destroyers".
> Wird dort das Signal irgendwie digital analysiert oder mit
> Klangauslöschung gearbeitet?

Die Dinger basieren auf dem Prinzip, daß Feedback in der Regel durch
eine einzelne oder einige wenige Frequenzen ausgelöst wird, die sich
dann ins unendliche verstärken. Solche "Ausreißer" suchen die mit ner
Art Spectrum Analyzer und setzen dann Kerbfilter (also sehr
schmalbandige EQs mit hoher Güte) gezielt auf diese Frequenzen an, was
dann das Pfeifen unterdrückt.

Der Feedback-Destroyer von Behringer z.B. hat AFAIR einen DSP mit 22
parametrischen Equalizern (11 je Kanal). Alternativ zum
Automatik-Betrieb kann man beliebig viele davon auch von Hand
einstellen, so daß das Ding gleichzeitig ein eigentlich recht mächtiges
Werkzeug zur Soundbearbeitung bietet, wenn man damit umgehen kann.

Natürlich hat das Ganze Grenzen - irgendwann gehen der Elektronik die
EQs aus und es pfeift trotzdem. Außerdem ist das Ganze natürlich mit
einer Klangverfälschung verbunden und somit ein Kompromiß. Aber als
"Lebensversicherung" in den Unwägbarkeiten des Live-Betriebs wird man
u.U. diesen Preis gerne zahlen.


--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de
K-ITX Webhosting - http://webhosting.k-itx.net



 «    ‹    1    2    3    4