Re: Welches Mikrofon fü r Instrumente/Gesan g?
On 1 Jul 2003, Udo Giacomozzi wrote:
> Haben denn wirklich alle Gruppen einen eigenen Tontechniker?
> Ich denke wohl eher nicht. Muss mal meinen Kumpel fragen, der
> in ner SKA Band spielt, wie die das machen.
Ab einer bestimmten Besetzungsgroesse macht das Sinn, falls es
nicht beim Veranstaltungsort jemanden gibt, der das dort eh macht
(Leute kann man auch mieten, muss man sich eben ueberlegen).
Gruss, Patrick
--
, System Application Multimedia
»A polar bear is a rectangular bear after a coordinate transform.«
Re: Welches Mikrofon fü r Instrumente/Gesan g?
Re: Welches Mikrofon fü r Instrumente/Gesan g?
On 1 Jul 2003, Erik Hüther wrote:
> Patrick Piecha schrieb:
>
> > Nuja ... :-) Mikrofone sind Investitionen fuers Leben, die kauft
> > man einmal, und hat dann gleichzeitig eine Wertanlage. ;-)
>
> Leider sind Mikros vor allem einer hohen Fluktuation
> unterworfen, fast so schlimm wie Kabel.
>
> Gruß E"selber zwei verloren, eins gefunden"rik
Eben. Deshalb werden Mikros in einen Stahlschrank verschlossen
und verbleiben nicht unbeaufsichtigt im Orchestergraben.
Gruss, Patrick
--
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»A polar bear is a rectangular bear after a coordinate transform.«
Re: Welches Mikrofon fü r Instrumente/Gesan g?
Patrick Piecha (piecha@micronas.com) wrote:
>> Ich meine, wenn die Trompeten links, die Klarinetten rechts
>> sind, dann werden die Mikros genau umgekehrt auf die Monitore
>> gelegt. Dazu habe ich natürlich nicht das passende Mischpult
>> (obwohl, ein Foldback wäre verfügbar).
>
> Du kannst den Echo-Send dazu verwenden.
Mit dem Nachteil, daß der wahrscheinlich hinter dem Regler ausgekoppelt
wird, d.h. die Monitormischung dann dem Mainmix folgt. Das will man
i.d.R. nicht.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Man sollte keine Dummheit zwei Mal begehen; die Auswahl ist groß
genug."
(Jean Paul
Sartre)
Re: Welches Mikrofon fü r Instrumente/Gesan g?
Volker Gringmuth wrote in news:bds339.3vgg3rl.1
@h1.einklich.net:
>> Du kannst den Echo-Send dazu verwenden.
>
> Mit dem Nachteil, daá der wahrscheinlich hinter dem Regler
ausgekoppelt
> wird, d.h. die Monitormischung dann dem Mainmix folgt. Das will man
> i.d.R. nicht.
Mmh, warum? Geht es nicht einfach nur darum, den Monitor auf bestimmte
Instrumente zu begrenzen?
Udo
--
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udonews AT nova-sys.net
Re: Welches Mikrofon fü r Instrumente/Gesan g?
Hubert Barth wrote in
news:bdrmkr$9du$1@newsreader2.netcologne.de:
> Das PL 5 ist eine Kugel, das kannst Du wg. Feedback vergessen.
Wir verwenden es auch nur zur Ansage.
> Möglicherweise geht es in der Bassdrum - ausprobieren.
Das Schlagzeug ist so eigentlich schon laut genug...
> Derr Rest sind Gesangsmikros, alte Typen aber durchaus brauchbar. Die
> kannst Du mit der Sängerin mal durchprobieren.
Für die Instrumente komplett unbrauchbar (für je 2 Instrumente) ?
>>Und bei 3 Instrumenten (Trompeten)? Die Logik sagt mir: Gleicher
>>Abstand zu allen Instrumenten - da macht mir dann das Feedback wieder
>>Sorgen.
>
> Was stellst Du an daß Du so Feedbackprobleme hast? Irgenwas
mußt Du
> falsch machen.
Ich habe bisher immer nur ein Instrument mit einem Mikro versehen und
konnte so sehr nahe ans Instrument heran. Nur mit der Querflöte gab es
Probleme, denn um diese zu hören war eine rel. starke Verstärkung
notwendig was leicht Feedbacks mit sich brachte. Ich denke aber das lag
daran, dass das Mikro im rechten Winkel zu einer Wand stand (auch wenn
die Musikerin dazwischen stand).
Jetzt muss ich jedoch zwei Instrumente mit entspr. Abstand abnehmen, was
eine entspr. Verstärkung benötigt.
Wir sollten wohl die Monitore von der Gesamtmischung trennen oder ganz
darauf verzichten.
Ich denke, das Beste wird ausprobieren sein. Deswegen bezieht sich meine
Frage ja auch mehr auf die Mikros und deren Eigenschaften.
Viele Grüsse,
Udo
--
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udonews AT nova-sys.net
Re: Welches Mikrofon fü r Instrumente/Gesan g?
Udo Giacomozzi wrote:
>> Derr Rest sind Gesangsmikros, alte Typen aber durchaus brauchbar. Die
>> kannst Du mit der Sängerin mal durchprobieren.
>
>Für die Instrumente komplett unbrauchbar (für je 2 Instrumente) ?
Nein, da hast Du mich mißverstanden. Kann man nehmen. Aber vielleicht
klappt eins davon richtig gut mit ihrer Stimme und dann mußt Du nicht
weiter suchen. Für Instrumente was zu finden ist einfacher.
>Ich habe bisher immer nur ein Instrument mit einem Mikro versehen und
>konnte so sehr nahe ans Instrument heran. Nur mit der Querflöte gab es
>Probleme, denn um diese zu hören war eine rel. starke Verstärkung
>notwendig was leicht Feedbacks mit sich brachte. Ich denke aber das lag
>daran, dass das Mikro im rechten Winkel zu einer Wand stand (auch wenn
>die Musikerin dazwischen stand).
>
>Jetzt muss ich jedoch zwei Instrumente mit entspr. Abstand abnehmen, was
>eine entspr. Verstärkung benötigt.
Sollte kein Problem sein da diese Instrumente ja lauter sind (sein
sollten!). Die Flöte auf jeden Fall einzeln abnehmen, schön dicht
ran.
>Wir sollten wohl die Monitore von der Gesamtmischung trennen oder ganz
>darauf verzichten.
Das wäre meine Empfehlung, nur Piano und Xang auf den Monitor, dann
klappts auch mit der Flöte. Weniger ist manchmal mehr, speziell wenn
man begrenzt Material hat.
>Ich denke, das Beste wird ausprobieren sein. Deswegen bezieht sich meine
>Frage ja auch mehr auf die Mikros und deren Eigenschaften.
Ausprobieren ist nie verkehrt, gerade bei Mikros lassen sich mit
unorthodoxen Methoden manchmal erstaunlich gute Ergebnisse erzielen.
Ich habe letztens unsere Big Band mir nem Behringer 802 und 2 Mikros
gemacht. 1x Ansage, 1x Solo, Keyboard direkt.
Vorne 2 Aktivboxen Summe und beim Keyboard eine Aktivbox als
Klaviermonitor (über Aux) so aufgestellt daß er in die Band
reinstrahlt. Hat wunderbar geklappt. Der Gesamtsound war sehr
"akustisch" und nicht zu laut. Schlepperei war auch erträglich.
Gruß
--
Hubert Barth
http://www.bigbands.de
Re: Welches Mikrofon fü r Instrumente/Gesan g?
Udo Giacomozzi wrote:
>Vor 1, 2 Jahren hatte ich mich dort mal über Mikros zur Aufnahme einer
>50-Mann-Musikkapelle informiert (2 Mikros im Kreuz). Neben einer
>oberflächlichen Auskunft wollte man mir kein Mikro unter 500 EUR
>anbieten, Miete ausgeschlossen...
Eine 50-Mann-Band habe ich schon des öfteren aufgenommen. Allerdings
mit Mikros, die deutlich über 1000 EUR kosten. Ich habe auch billigere,
aber damit kriegt man keine brauchbare Abbildung hin.
>
>Viele Grüsse aus Südtirol,
Wo genau? Ich fahre in Urlaub dorthin... (Bitte E-Mail schicken)
>Udo
Norbert
Re: Welches Mikrofon fü r Instrumente/Gesan g?
Udo Giacomozzi wrote:
> Erhard Schwenk wrote in
news:3F0146B2.6050903@fto.de:
>>Hast Du Aux-Wege für die Monitore? das einfachste dürfte
sein, für
>>jeden Monitor einen Aux-Weg zu nehmen, dann kann man jedes
>>Monitorsignal so abmischen, wie es am jeweiligen Monitor sinnvoll
>>erscheint.
> Theoretisch könnte ich den Foldback-Kanal dazu verwenden, habe dann
aber
> nur einen Kanal bzw. einen Monitor... :-/
> Schau dir mal das Schema unter
> http://www.nova-sys.net/temp/bigband/mixer.gif
> an. Es zeigt den Aufbau
des Mischpults (nach eigenem Verständis selbst
> gezeichnet). Siehe auch
Hmm wenn das Ding stimmt, sind die beiden "Echo"-Kanäle im
Prinzip nix
anderes als primitive Aux-Wege.
> Das eigentliche Problem ist aber: Ich habe nur eine Stereo-Endstufe und
> nichts für den/die Monitore. Ich kann zwar am Verstärker zwei
Boxenpaare
> anschließen, die sind dann aber natürlich nicht getrennt.
Hmm entweder Aktiv-Monitore benutzen (da kann im Notfall auch mal ne
Combo mit Line-Eingang für herhalten) oder bei Ebay billige Endstufe(n)
für die Monitore ersteigern.
>>Jein, ich würde erstmal die Aufstellung der Mikros, Boxen und
Monitore
>>an sich optimieren - da kann man feedbacktechnisch schon einiges
>>machen.
> Irgendwelche Tipps dazu?
Nie direkt auf ne Wand strahlen, sondern in einem möglichst
"ungeraden"
Winkel schräg dagegen, so daß sich die Reflektionen nicht
gegenseitig
verstärken.
Boxen auf jeden Fall knapp vor die Bühne stellen, nicht dahinter.
Monitore so ausrichten, daß sie nicht in die Mikros strahlen. Bei
Bodenmonitoren ist es manchmal sinnvoll, die Mikros tief zu platzieren
und schräg nach oben zu richten.
> Zu den Boxen habe ich leider keine genauen Infos (nicht mal auf den
> Membranen ist etwas aufgedruckt). Ich habe jedenfalls ein ziemlich
> grosses Boxenpaar (da braucht es schon 2 Leute um die zu schleppen) mit
> einem sehr grossen Membran und einen seltsamen Tweeter (aus Metall, etwa
> 4 cm dick, wird nach aussen hin spitz).
Hört sich eher nach ner Schall-Linse an, hinter der dann wohl eine
Kalotte oder ein Horn sitzt.
> Mit der richtigen EQ-Einstellung machen diese Boxen einen schönen
> Sound, auch für die Bass-Gitarre).
> Weiters zwei kleinere Boxen die wohl als Monitore gedacht sind (spezielle
> Bauform zum Hinlegen) mit zwei ähnlich grossen Membranen von denen
einer
> mit einem Konus (Tweeter?) bestückt ist. Klangbild ist etwas
schlechter
> und leider hat bei einer Box ein Membran den Geist aufgegeben - jetzt ist
> es natürlich schwer einen passenden Ersatz zu finden).
Hmm da sollte sich bei Conrad oder Mükra was passendes auftreiben
lassen, wenn die Ansprüche nicht allzu hoch sind. Sonst evtl. mal bei
nem Händler fragen, ob man Ersatzteile oder ähnliches beschaffen
könnte.
Oder bei Ebay ein paar billige Bodenmonitore ersteigern (so zu bekommen).
> Zuletzt noch zwei kleinere 4-wege Boxen aus einem Pub.
> Ich würde die beiden großen Boxen verwenden und evtl. eine der
anderen
> als Monitor.
Ich würd mal ernsthaft nachdenken, ob man für die Monitore nicht nen
kleinen zusätzlichen Stereo-Verstärker herkriegt, an den man zwei
Boxen
klemmen kann. Nein, kein HiFi-Teil, das wirds wohl leider recht schnell
zerreißen, aber vielleicht was älteres - Rauschen ist auf den
Monitoren
ja nicht so das Thema.
>>Die leiseren Instrumente sollten natürlich möglichst
näher an die
>>Mikros und vielleicht auch die empfindlicheren Mikros abkriegen. Man
>>könnte vielleicht sogar so weit gehen, da ein Richtrohr
hinzustellen,
>>was u.U. auch dem Sound z.B. einer Flöte entgegenkommen kann
(nicht
>>muß!).
> Wie das t.bone EM 9600 ?
Müßte man nen Versuch wagen, kann man so nicht sagen.
>>Man kann das evt. auch *vorsichtig* mit ganz leichter Verhallung
>>versuchen, mit anderen Saiten experimentieren oder einen
Verstärker
>>mit einem langhubigeren oder weniger hart aufgehängten
Lautsprecher
>>probieren. Ansonsten halt am EQ drehen - übrigens einer der
Punkte, in
>>denen sich Billig-Pulte von guten Pulten massiv unterscheiden.
> Das kann ich nicht recht beurteilen. Für mich macht das Pult einen
guten
> (wenn auch alten) Eindruck. Am besten ich nehm mir mal die Zeit und
> probier es durch.
Naja ein 2-Band-EQ ist sicher nicht mehr State of The Art, aber
probieren was passiert wenn man dran dreht kann nicht schaden <g>.
> Hätten wir mit einem eigenen Bass-Verstärker weniger Probleme?
Je nachdem. Bässe schlucken heftig Leistung und haben zumindest in
Combos gerne einen Lautsprecher für sich, insofern wäre das eine
ernsthafte Überlegung.
>>>Das wäre dann quer durch die Band - müsste ausreichen ;-)
>>Sonst ne DI-Box zwischenschleifen, mit der das Signal symmetriert
>>wird. Natürlich die unsymmetrische Seite so kurz wie möglich
halten.
>>Empfiehlt sich bei Live-Auftritten ohnehin, weil damit gleich Brummen
>>unterdrückt wird.
> Damit gab es bis jetzt keine Probleme. Meine Hauptprobleme sind eher das
> Feedback und eine optimale Abnahme der Instrumente.
Bei Feedback-Problemen kann man es auch mal mit nem Feedback-Destroyer
von Behringer (aka Jehova, jaja) oder mit ner Sabine probieren.
Natürlich machen die ggf. auch einen Teil des Sound kaputt, aber es ist
immer noch besser, es klingt mal kurz hohl, dünn oder quäkend als
daß es
bis an die Schmerzgrenze pfeift.
Bevor man damit arbeitet, sollte man aber erst die anderen
Möglichkeiten, insbesondere das Thema Aufstellung von Boxen und Mikros,
Platzierung und Lautstärke von Monitoren etc. durch haben. Gute Dienste
leisten die Dinger dann z.B. als zusätzliche Lebensversicherung im
Live-Betrieb - man braucht sie eigentlich nicht, im Idealfall tun sie
die ganze Zeit gar nix, aber wenn es denn doch mal danebengeht, hat man
noch ne Chance.
--
Erhard Schwenk
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